Begehungsschein finden – direkt vom Revierinhaber

Du suchst einen Begehungsschein, aber ohne Kontakte geht nichts? Auf RevierMarkt bieten Revierinhaber aus ganz Deutschland ihre Begehungsscheine direkt an. Du bewirbst dich mit deinem Profil und lernst den Revierinhaber persönlich kennen, kostenlos und ohne Vermittler.

Begehungsschein im Bitburger Eifel-Land
Begehungsschein
Auf Anfrage

Begehungsschein im Bitburger Eifel-Land

Rheinland-Pfalz· 54634
600 ha
ab 31.10.2026 · 12 Monate
1 Plätze
RehwildSchwarzwildRotwildFuchs
Begehungsschein
Kostenlos

Niederwildrevier zwischen HH und HL

Schleswig-Holstein· 23560
300 ha
ab 05.10.2026 · 12 Monate
1 Plätze
RehwildSchwarzwildFuchsEnte
Begehungsschein
Auf Anfrage

Begehungsschein für Jungjäger

Bayern· 85395
340 ha
ab 01.04.2027 · 12 Monate
2 Plätze
RehwildSchwarzwildFuchsHase
Begehungsschein
Auf Anfrage

Begehungsschein

Baden-Württemberg· 88605
500 ha
ab 20.09.2026 · 12 Monate
2 Plätze
RehwildSchwarzwildFuchsEnte
Begehungsschein
Auf Anfrage

Biete zwei Begehungsscheine ab 01.04.2027

Niedersachsen· 37154
1000 ha
ab 01.04.2027 · 12 Monate
2 Plätze
RehwildSchwarzwildFuchsHase
Begehungsschein im Nordpfälzer Bergland
Begehungsschein
Auf Anfrage

Begehungsschein im Nordpfälzer Bergland

Rheinland-Pfalz· 67748
750 ha
ab 01.10.2026 · 29 Monate
3 Plätze
RehwildSchwarzwildFuchsWaschbär
Begehungsschein Landkreis Starnberg
Begehungsschein
Auf Anfrage

Begehungsschein Landkreis Starnberg

Bayern· 82327
600 ha
ab 15.09.2026 · 12 Monate
1 Plätze
RehwildSchwarzwildFuchsEnte
Begehungsschein, Reh und Raubwild
Begehungsschein
Kostenlos

Begehungsschein, Reh und Raubwild

Bayern· 93426
1 ha
ab 09.09.2026 · 12 Monate
1 Plätze
RehwildFuchsDachs
Begehungsschein
Auf Anfrage

Begeungsschein und Jagd lernen

Baden-Württemberg· 72531
150 ha
ab 06.09.2026 · 24 Monate
1 Plätze
RehwildSchwarzwildFuchsDachs

Was ist ein Begehungsschein?

Ein Begehungsschein, auch Begehschein oder offiziell Jagderlaubnisschein genannt, erlaubt dir, in einem fremden Revier zu jagen, ohne es selbst zu pachten. Ausgestellt wird er vom Jagdausübungsberechtigten, also dem Pächter oder Eigenjagdbesitzer. Er legt fest, für welchen Zeitraum, auf welche Wildarten und zu welchen Bedingungen du jagen darfst. Für viele Jäger, besonders für Jungjäger, ist der Begehungsschein der wichtigste Weg ins Revier.

Welche Arten von Begehungsscheinen gibt es?

Entgeltlicher Begehungsschein

Du zahlst einen festen Betrag, meist pro Jagdjahr, und bekommst dafür klar geregelte Rechte, z. B. einen bestimmten Abschuss, eigene Ansitzeinrichtungen oder das Wildbret. Entgeltliche Begehungsscheine sind oft mit mehr Freiheiten verbunden.

Unentgeltlicher Begehungsschein

Du jagst ohne feste Gebühr, meist im Gegenzug für Mithilfe im Revier: Hochsitzbau, Kirrungen betreuen, Wildschadensverhütung oder Nachsuchen. Für Jungjäger ist das der klassische Einstieg, weil man Erfahrung sammelt und das Revier gründlich kennenlernt.

Eingeschränkter Begehungsschein

Manche Begehungsscheine gelten nur für bestimmte Wildarten, etwa nur Schwarzwild oder nur Raubwild, nur für bestimmte Revierteile oder nur in Begleitung des Revierinhabers. Gerade wenn Schwarzwild Probleme macht, suchen viele Revierinhaber gezielt Unterstützung.

Was kostet ein Begehungsschein?

Die Preise sind sehr unterschiedlich und hängen von Region, Reviergröße, Wildbestand und den vereinbarten Rechten ab. Die Spanne reicht von unentgeltlich gegen Mithilfe bis zu mehreren tausend Euro im Jahr für Reviere mit gutem Hochwildbestand. Achte darauf, ob neben dem Preis weitere Kosten anfallen, z. B. eine Beteiligung an Wildschäden, Reviereinrichtungen oder eine Pflicht zur Wildbretabnahme. Auf RevierMarkt siehst du die Konditionen direkt im Inserat.

Voraussetzungen für einen Begehungsschein

  • Gültiger Jahresjagdschein samt Jagdhaftpflichtversicherung
  • Je nach Revierinhaber: Schießnachweis, Erfahrung mit bestimmten Wildarten, Nähe zum Revier oder ein brauchbarer Jagdhund
  • Zuverlässigkeit: Revierinhaber suchen vor allem Jäger, auf die sie sich verlassen können

Was sollte im Begehungsschein geregelt sein?

Ein Begehungsschein wird in der Regel schriftlich ausgestellt und muss bei der Jagd mitgeführt werden. Die Details regelt das jeweilige Landesjagdgesetz. Haltet außerdem schriftlich fest:

  • Gültigkeitszeitraum und Revierteile
  • Freigegebene Wildarten und Abschusszahlen
  • Kosten, Wildschadensbeteiligung und Mithilfepflichten
  • Wem das Wildbret zusteht
  • Ob du Gäste mitbringen darfst
  • Meldepflichten für Abschüsse

So bekommst du einen Begehungsschein, auch ohne Kontakte

  • Profil vollständig ausfüllen: Jagderfahrung, Wohnort, Erreichbarkeit und ein paar ehrliche Sätze über dich.
  • Gezielt bewerben: Wähle Reviere in realistischer Entfernung. Wer regelmäßig vor Ort sein kann, hat bessere Chancen.
  • Mithilfe anbieten: Wer im Revier mit anpackt, überzeugt Revierinhaber schneller als mit Geld.
  • Über Drückjagden und Revierarbeit Kontakte knüpfen: Viele Begehungsscheine entstehen aus einem ersten gemeinsamen Jagdtag.
  • Suchauftrag anlegen: So erfährst du sofort, wenn in deiner Region ein neuer Begehungsschein online geht.

Begehungsschein anbieten

Du hast als Revierinhaber Platz für einen weiteren Jäger? Inseriere deinen Begehungsschein kostenlos. Öffentlich sichtbar ist nur dein Benutzername. Du legst Preis, Zeitraum und Voraussetzungen fest, und Jäger bewerben sich mit Profil und Erfahrung.

Häufige Fragen zum Begehungsschein

Was ist der Unterschied zwischen Begehungsschein und Jagderlaubnisschein?

Inhaltlich keiner. „Jagderlaubnisschein“ ist der offizielle Begriff aus dem Jagdrecht, „Begehungsschein“ und „Begehschein“ sind die umgangssprachlichen Bezeichnungen.

Wer darf einen Begehungsschein ausstellen?

Nur der Jagdausübungsberechtigte, also der Pächter bzw. bei mehreren Pächtern alle gemeinsam oder der Eigenjagdbesitzer. In manchen Bundesländern ist die Zahl der Begehungsscheine pro Revierfläche begrenzt.

Muss ich den Begehungsschein bei der Jagd dabeihaben?

Ja. Der Begehungsschein muss bei der Jagdausübung zusammen mit dem Jagdschein mitgeführt und auf Verlangen vorgezeigt werden.

Bekomme ich als Jungjäger einen Begehungsschein?

Ja. Viele Revierinhaber nehmen bewusst Jungjäger auf, oft zunächst unentgeltlich gegen Mithilfe oder in Begleitung. Ein vollständiges Profil und die Bereitschaft, im Revier mit anzupacken, erhöhen deine Chancen deutlich.

Muss ich als Begehungsscheininhaber Wildschäden bezahlen?

Grundsätzlich haftet der Pächter gegenüber den Grundeigentümern. Im Begehungsschein kann aber vereinbart werden, dass du dich an den Wildschadenskosten beteiligst. Lies die Vereinbarung deshalb genau.

Wie lange gilt ein Begehungsschein?

So lange, wie es vereinbart ist, häufig ein Jagdjahr (1. April bis 31. März) mit Option auf Verlängerung. Es gibt aber auch kürzere Begehungsscheine für einzelne Monate oder bestimmte Wildarten.

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